OMR/OCR Belegleser / Software
Paper Keyboard ist eine reine Softwarelösung zur Erkennung von auf Papier geschriebenen Informationen, gleichgültig ob es sich um Markierungen, Maschinenschriften, Barcodes oder insbesondere um Handschriften handelt. 
Es ist in vielen unterschiedlichen Bereichen einsetzbar, z.B. bei der der Erfassung und Auswertung von Inventurbelegen, Betriebsdaten, Auftragsformularen und Fragebogen

Eine vielseitige Lösung zum Flaschenhals Datenerfassung
Mit dem Programmpaket Paper Keyboard wird eine praktische und ökonomische Alternative zur rein manuellen Datenerfassung vorgestellt: Lesen von auf Papier geschriebener Information und deren Übergabe an ein weiterverarbeitendes Programm, wie z. B. eine Datenbank. Sie eliminieren Engpässe in der Datenerfassung durch weitgehende Automatisierung der Übernahme von Formularinformation.

Paper Keyboard findet typische Verwendung z. B. in:

   Marktforschung
   Medizinische Fragebögen
   Lohn-Arbeitszeit-Erfassung
   Inventurerfassung
   Schüler- / Studenten-Tests
   Umfragen
   Bestellwesen
   Messdatenerfassung

Überall wo Belege ausgefüllt werden, ist die Anwendung von Paper Keyboard sinnvoll!

Preiskategorie
Datenerfassung mit Paper Keyboard
Paper Keyboard verwendet ausschließlich marktgängige Standardkomponenten ohne spezielle Hardware. Das garantiert Unabhängigkeit und die Möglichkeit sich zukünftigen Entwicklungen schnell anpassen zu können.

Modulare Software und die Unterstützung einer Vielzahl von Scannermodellen und -schnittstellen machen Paper Keyboard äußerst flexibel und problemlos anpassungsfähig an verschiedene Anforderungsprofile.
Paper Keyboard liest, bzw. verarbeitet:
Blockhandschrift

Zahlen, Worte in Groß- und Kleinschreibung
Maschinengeschriebenen Text

Schreibmaschine, Drucker

Markierungen

Multiple Choice

Kommentarfelder

Kommentarfelder werden nicht erkannt, sondern nur auf dem Bildschirm angezeigt. Diese sogenannten "Operator filled"-Felder können dann z. B. vom Anwender manuell eingegeben werden. Solche Felder werden u. a. häufig dort eingesetzt, wo Fließtext auf dem Formular enthalten ist.

Barcodes

Codabar, Interleaved 2 of 5, Code 39, Code 93, Code 128, UPC-A, UPC-E, EAN-13, EAN-8, ISBN, ISBN add-on 5, ISBN add-on 2
Paper Keyboard bietet darüber hinaus die Möglichkeit, mehrseitige oder doppelseitige Formulare verarbeiten zu können. Mit Hilfe der mächtigen integrierten Macro-Sprache sind u. a. auch inhaltsbezogene Plausibilitätsprüfungen für den Leseablauf realisierbar. Oder Paper Keyboard kommuniziert ganz einfach mit anderen DDE-fähigen Programmen.
Die Wirtschaftlichkeit von Paper Keyboard
Automatisierte Formularerfassung gibt es schon seit geraumer Zeit, allerdings zumeist nur mit speziell dazu entwickelter und teurer Hardware. Das neue am Konzept von Paper Keyboard ist, daß durch Modularität und selektiv anwendbare Hardware eine mindestens ebenso leistungsfähige Gesamtlösung zu einem geringeren Preis verwirklichbar ist.

Die Amortisation muß je nach Hardware- und Softwareausstattung sowie anhand des zu lesenden Datenvolumens gemessen werden. Den moderaten Investitionskosten stehen drastische Einsparungen im Personalaufwand gegenüber. Im Allgemeinen rechnet sich Formularerfassung mit Paper Keyboard innerhalb eines Jahres. Zusatznutzen wie schnellere Verfügbarkeit der Daten, auch durch die anschliessende Recherche mit doc/AS, und Abfangen von Spitzenanfall sind ebenfalls oft genannte Vorteile.
Ein typischer Arbeitsablauf mit Paper Keyboard

Formularentwurf
Sofern Sie nicht auf Ihre bestehenden Formulare zurückgreifen wollen, unterstützt Sie Paper Keyboard auch bereits bei der Erstellung Ihrer Belege. Selbstverständlich werden sog. Blindfarben verarbeitet. Sie können aber auch auf die durch Paper Keyboard zur Verfügung gestellte Papergrey-Fonttechnologie zurückgreifen. Diese ermöglicht es Ihnen, Ihre eigenen Formulare über einen ganz normalen Laserdrucker auszugeben.
Leseschablone generieren
Im Schablonengenerator legen Sie mit wenig Aufwand auf Grundlage des zuvor gescannten Formulars die zu lesenden Felder fest. Die Positionen werden mit der Maus definiert. Für jedes Feld läßt Paper Keyboard eine Vielzahl von Plausibilitätsprüfungen zu. Eine komfortable Makrosprache erlaubt den Datenabgleich mit anderen Applikationen.
Scannen
Der Scanner digitalisiert Ihre Belege wahlweise im Einzelblatt- oder im Stapelbetrieb. Unterstützt werden fast alle gängigen Scanner bis zu Hochleistungsgeräten mit Stapeleinzügen für Massenverarbeitung. Weiterhin ist es möglich, Dateien in verschiedenen Bildformaten zu importieren, wie z.B. Fax- und Internetdateien.
Interpretation des Formulars
Je nach Anwendung kann dieser Prozeß mehrschichtig sein. Paper Keyboard ist in der Lage eigenständig verschiedene Formulare zu unterscheiden und zu erkennen. Die Erkennung erfolgt anhand von formulartypischen Merkmalen (z.B. Logos oder Seitenzahlen). Anschließend startet Paper Keyboard das sog. Imageprocessing zur Bildverbesserung. Im Einzelnen ist dies die Ausrichtung, Hintergrundentfernung und Zeichenverstärkung.
Erkennung
Die Umsetzung der gescannten Bildinformationen geschieht unter Benutzung von neuronalen Netzwerkalgorithmen. Das Besondere an Paper Keyboard ist das sog. Voting, d.h. Sie können aus mehreren Erkennungsmodulen verschiedener Hersteller das Verfahren auswählen, das für das jeweilige Feld die besten Ergebnisse liefert.
Überprüfung der gelesenen Ergebnisse
Nicht immer sind alle Formulareinträge eindeutig für Paper Keyboard zu erkennen, d.h. der Benutzer kann hier eingreifen. Leseergebnisse, die nicht Ihrer zuvor definierten Erkennungssicherheit entsprechen, werden auf dem Bildschirm farbig dargestellt. Dem Benutzer ist freigestellt, ob er nach jedem Scanvorgang oder aber erst nach Beendigung aller Scanvorgänge die Bearbeitung durchführen will.
Daten-Export
Datensätze können als Textdatei wahlweise mit oder ohne Feldtrennzeichen oder fixer Länge ausgegeben werden. Es können mehrere Ausgabedateien gleichzeitig generiert werden. Selbstverständlich ist eine Ausgabe in eine ODBC-kompatible Datenbank möglich.

Das beim Scanvorgang erzeugte Image kann zusätzlich mit den erkannten Feldinhalten an verschiedene Archivierungssysteme bzw. Hostsysteme übergeben werden.